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Auf der Insel Hainan leben Menschen dutzender Nationalitäten in friedlicher Koexistenz. Es liegt wohl damit auf der Hand, dass jede der Gruppe - oder Minorität - ihr eigenes Kulturleben hat. |
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| From the Name "Zhan 'er" to "Li" |
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Die Gruppe der Li wurde früher nach dem Stammvater "Zhan Er " benannt. Erst in der späten Tang Dynastie und noch späteren Song Dynastie (950ß1279) taucht der Name "Li" erstmals in alten chinesischen Dokumenten auf. |
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Die Li waren zu dieser Zeit Produzenten wichtiger Produkte für das Stammland China und lieferten Perlen, Felle, spezielles Holz und landwirtschaftliche Produkte. |
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Mit den Han kamen die Li um die Wende zum 2. Jahrhundert, zwischen 907 und 970 in Kontakt. Die Han emigrierten ob der vielen Kriege und Auseinandersetzungen in China auf die Insel Hainan, bevölkerten aber vorerst die Küstengebiete. Erst später mischten sich die Stämme. |
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Schon in alten Schriften und Zeichnungen sind die Li erwähnt und dargestellt. Ihre Geschichte begann vor etwa 3000 Jahren. |
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Die Li - Hainans Ureinwohner |
Es ist unbestritten, dass die Li die Ureinwohner der Insel Hainan sind. Schon im ”Buch Shanhaijing” - oder auch das ”Buch der Berge und Seen” bezeichnet - wurden sie in der Warring State Periode (475-221 vor Christus) erwähnt. |
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Man glaubt, dass sie die direkten Nachfahren des altertümlichen Stammes der Yue sind, die Hainan vor mehr als 3000 Jahren besiedelten. |
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Diese Jahrtausendealte Kultur haben sich die Li bis heute erhalten und sie praktizieren nach wie vor die alten Riten und Bräuche und leben ihr Leben mit den Geistern der Natur. Zu ihren drei Charaktereigenschaften zählen: Anpassungsfähigkeit, Individualität und Offenheit. |
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| Das Wort ”Li” ist ein Sammelbegriff, den Leute, die nicht dem Volkstamm angehört haben, prägten. Denn die Li unterteilen sich in die ”Ha”, ”Qi”, ”Run”, ”Sai” und ”Meifu” . Selbst benennen sich die Li als ”Sai”. Die Sprache der Li kommt aus dem Zhuang und Dong aus China und Tibet. Und auch sie unterteilt sich in fünf Dialekte. |
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| Der Geisterglaube der Li |
Die Li sind Anhänger von Naturreligionen und glauben an ihren lokalen Erdgott oder ”Tau-Ti” . Ihre Religion ist aber auch dem Buddhismus und Taoismus angelehnt.
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Zur Abhaltung der verschiedenen Geister gibt es ebensoviele Rituale und Tänze. Amulette und Symbole zieren nicht nur die Menschen selbst sondern auch ihre Häuser und Gärten.
Eine traditionelle Art des Blicks in die Zukunft ist das Pendeln, das meist von alten Stammesfrauen ausgeführt wird. |
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